
Ariane Greiner (AG) kümmert sich um alles, was Text ist. Sie schreibt, was sie sieht, und was sie nicht sieht, schreibt sie nicht. Außerdem mag sie es, sperrige, trockene, unverständliche oder sonstwie geartete Texte in die Form zu bringen, die sie benötigen, um vom jeweils anderen verstanden zu werden. Ferner fotografiert sie die Atmosphäre, bloggt und freelancet als Bookerin und Backgroundsängerin für verschiedene Musikprojekte.
Ihr Interesse gilt allem, was neu und seltsam ist. Wobei es ihr oft passiert, dass sie Erstaunliches gerade in vermeintlich Bekanntem entdeckt. Kultur, Wissenschaft und Alltag sind ihre bevorzugten Themenfelder.
AG wurde im Jahr der ersten Ölkrise geboren. Seither träumt sie von der Wiedereinführung autofreier Sonntage. Weil ihr erwiesenermaßen zehn Jahre fehlen und dieses Loch nun auch nicht mehr zu füllen ist, macht sie aus der Not eine Tugend und schraubt einfach ein bisschen zurück. Drum hat sie sich nach einem Germanistikstudium und ein paar halbherzigen Versuchen, in der so genannten Industrie mit dem Klopfen beeindruckend überflüssiger Sprüche Geld zu "verdienen", ziemlich schnell der Beobachtung von Feinstaub verschrieben, was nichts anderes heißt, als dass sie die Dinge so lange betrachtet, bis sie etwas erkennen kann, über das sich zu berichten lohnt. Sie ist viel unterwegs, und wenn sie nicht im Zug sitzt, rollt sie durch die Stadt, in der sie lebt und von der sie nie genug hat: Berlin.