
Ariane Greiner (AG) kümmert sich um alles, was Text ist. Sie schreibt, was sie sieht, und was sie nicht sieht, schreibt sie nicht. Außerdem mag sie es, sperrige, trockene, unverständliche oder sonstwie geartete Texte in die Form zu bringen, die sie benötigen, um vom jeweils anderen verstanden zu werden. Ferner fotografiert sie die Atmosphäre und freelancet als Bookerin und Mitmusikantin für verschiedene Musikprojekte.
Ihr Interesse gilt allem, was neu und seltsam ist. Wobei es ihr oft passiert, dass sie Erstaunliches gerade in vermeintlich Bekanntem entdeckt. Kultur, Wissenschaft und Alltag sind ihre bevorzugten Themenfelder.
AG wurde im Jahr der ersten Ölkrise geboren. Seither träumt sie von der Wiedereinführung autofreier Sonntage. Nach einem Germanistikstudium und einem dreimonatigen Versuch, mit der Konstruktion zweifelhafter Sprüche Geld zu "verdienen", hat sie sich der Beobachtung von Feinstaub verschrieben, was nichts anderes heißt, als dass sie die Dinge so lange betrachtet, bis sie etwas erkennen kann, über das sich zu berichten lohnt. Sie ist viel unterwegs, und wenn sie nicht im Zug sitzt, rollt sie durch die Stadt, in der sie lebt und von der sie nie genug hat: Berlin.